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Altersbedingte Makuladegeneration

Altersbedingte Makuladegeneration2024-01-24T08:25:00+01:00

Die altersbedingte Makuladegeneration (AMD) ist eine Erkrankung der Netzhaut, die zu einem Funktionsverlust der Sinneszellen in der Netzhautmitte führt. Dadurch kommt es zu eines Sehverlust in der Mitte des Gesichtsfeldes. Das Lesevermögen nimmt ab, das Erkennen von Gesichtern wird schwieriger, die Orientierungsfähigkeit bleibt jedoch erhalten.

Bei der trockenen Makuladegeneration bilden sich Ablagerungen unter der Netzhaut, und die Netzhaut sowie das darunterliegende Pigmentepithel verdünnen sich. Die Sehverschlechterung schreitet langsam voran und bleibt – da oft an einem Auge das Sehvermögen noch gut ist – oft lange unbemerkt.
Bei der feuchten Form wachsen Gefäße aus darunterliegenden Schichten durch das verdünnte Pigmentepithel unter die Netzhaut hinein. Es kommt zum Austritt von Flüssigkeit und sogar Blut aus diesen Gefäßen. Die Netzhautmitte (Makula) verdickt sich (Makulaödem). Gerade Linien werden dann verbogen oder wellig gesehen. In diesen Fällen kann sich das Sehvermögen sehr schnell verschlechtern und eine rasche Behandlung durch den Augenarzt ist erforderlich, um einen bleibenden Schaden zu verhindern.

Häufige Fragen zur altersbedingten Makuladegeneration (AMD)

Wie kann eine Makuladegeneration behandelt werden?2023-09-20T14:51:55+02:00

Für die trockene Form der Makuladegeneration gibt es derzeit noch keine gut etablierte Therapie. Die Einnahme von speziellen Nahrungsergänzungsmitteln und der Schutz der Augen vor starker Lichtbelastung können das Fortschreiten der Erkrankung verzögern. Erste erfolgversprechende Therapien, die die Verschlechterung zumindest verzögern können, sind jedoch in Entwicklung. Bis diese breite Anwendung finden, sollten in jedem Fall regelmäßige Kontrollen erfolgen, um den Übergang in die feuchte Form möglichst frühzeitig zu erkennen.
Für die Behandlung der feuchten Makuladegeneration stehen Medikamente zur Verfügung, die das Einwachsen der neugebildeten Gefäße unter die Netzhaut stoppen und die vorhandenen Gefäße abdichten. Diese Medikamente müssen in regelmäßigen Abständen über viele Jahre hinweg – manchmal lebenslang – direkt in das Augeninnere (in den Glaskörper) gespritzt werden (IVOMs).

Welches Medikament werde ich bekommen?2023-09-20T14:52:15+02:00

Es stehen mehrere Präparate zur Verfügung, die sich im Wirkmechanismus ähnlich sind und auch die Erfolge der Therapie sind vergleichbar. Bei unzureichendem Ansprechen aus ein Präparat macht ein Wechsel auf ein anderes Präparat Sinn.

Werden die Kosten von der Krankenkasse übernommen?2023-09-20T14:52:35+02:00

Die Anwendung der Präparate und die Injektion in das Auge wird nicht von allen Krankenkassen übernommen. Ein Ansuchen an die Versicherung vor Beginn der Therapie ist erforderlich.

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